Warum fällt es mir so schwer ENDLICH mit dem AUSMISTEN anzufangen?


Du MUSST gar nichts! Es sei denn DU WILLST - und zwar für DICH und DEIN WOHLBEFINDEN. Niemand schreibt Dir vor, wie Du zu leben hast und das ist auch gut so. Wenn Du aber aktuell merkst, dass Dich die Unordnung um Dich herum stört und Du ständig nur am hin- und herräumen bist - ohne nachhaltige Verbesserung - dann empfehle ich Dir mit dem ersten Schritt meiner Ordnungstrilogie (In 3 Schritten zu einem ordentlichen Leben) in die positive Veränderung zu kommen.


Was sind Deine Ausreden? Ich habe mal ein paar notiert und hoffe, dass Dir meine Gedanken dazu weiterhelfen.




Endlich Ausmisten und dauerhafte Ordnung genießen



🌿"Ich habe keine Zeit!"

Hast Du wirklich keine Zeit oder keine Lust? Hast Du denn Lust & Zeit ständig zu suchen? Oft ist es der innere Schweinehund, den es zu besiegen gilt. Aber es braucht nicht viel Zeit, um erstmal anzufangen. Nimm Dir an einem Tag NUR 15 Minuten Zeit, für die keine Vorbereitung notwendig ist und geh mal mit einem Korb durch Deine Wohnung/Dein Haus. Sammele darin alle Gegenstände ein, die Dich auf Anhieb stören. Und dann frag Dich: "Stören sie mich, weil sie im Weg sind oder weil ich sie gar nicht mehr mag?" Folge mit auf Instagram. Dort starte ich bald mit wöchentlichen Aufgaben, die Dich vielleicht ins Tun bewegen :-)


🌿"Ich habe einfach keine Lust!"

Vermutlich fehlt Dir noch ein richtiger Grund, um loszulegen. Wenn es Dir aktuell gut geht, brauchst Du ja nichts zu ändern. Aber wenn Dich der aktuelle Zustand belastet und Du Dich unwohl fühlst, empfehle ich Dir eine Änderung anzustreben. Überlege Dir dabei, was Dich genau stört und wie Du es besser finden würdest. Was muss am Ende dabei herauskommen, damit Du es willst? Starte mit kleinen Projekten - nicht mehr als 15-30 Minuten, damit du auch Erfolge erkennst.

Wenn der Leidensdruck groß genug ist, wünscht Du Dir eine Veränderung. Aber sie muss im Kopf beginnen.


🌿"Ich weiß nicht, wo ich anfangen soll!"

Durch ZUVIELE Dinge und auch den vielen täglichen Aufgaben und Verpflichtungen verlieren wir oft den Überblick. Wichtig ist jedoch der erste Schritt, um überhaupt ins Handeln zu kommen. Und wenn er noch so klein ist. Ich empfehle Dir, mit einer leichten Kategorie zu starten, die keine großen Emotionen in Dir weckt. Für den Anfang reicht beispielsweise erstmal nur die Socken- oder Lebensmittelschublade. Stück für Stück gehst Du die Dinge darin durch. Folge mir auf Instagram - dort erscheinen bald wöchentliche Mini-Projekte, mit denen Dir der Start dann leichter fällt.

🌿"Das wird doch eh wieder unordentlich, also lohnt es sich nicht!"

Wahrscheinlich hast Du noch nicht das richtige und passende System für Dich gefunden oder es fehlen hilfreiche Regeln und Routinen.


Zwei Tipps möchte ich Dir hier mitgeben:


1. Erst Ausmisten, dann ordnen: Trenn Dich zunächst von Überflüssigem,

(was meist sowieso nur im Weg ist) um Platz für die Dinge zu schaffen, die Dir wirklich nützlich sind und Dir Freude bereiten. Bedenke dabei, dass all Dein Hab und Gut Deine Zuwendung braucht. Deine Dinge müssen aufbewahrt, untergebracht, geordnet, gepflegt, wiedergefunden und nach der Benutzung zurückgebracht werden. Jede einzelne Sache von Dir. Je weniger Du besitzt, desto weniger Zeit und Verantwortung benötigst Du dafür. Bedenke dies bei jedem Deiner Käufe.


2. Gebe JEDER Sache einen sinnvollen und festen Platz: Das Aufräumen ist dann ein klacks: Einfach jeden Abend (tägliche Routine!) die benutzten Sachen zurück an ihren Platz räumen. Die abendliche Routine fällt noch einfacher, wenn Du Dir angewöhnst, Deine Dinge nach JEDER Benutzung SOFORT ZURÜCKZURÄUMEN.

🌿"Ich schaffe das nicht!"

Besonders dann, wenn man den "Wald vor lauter Bäumen" nicht mehr sieht, ist es erstmal ziemlich abschreckend. Aber Du musst es ja auch nicht alleine machen. Hol Dir in irgendeiner Form Unterstützung und Motivation. Denke daran, was DEIN PERSÖNLICHES ZIEL ist und versuche positiv zu denken, in dem Du Dir sagst: "Ich kann alles in meinem Leben erreichen!" Das kann ungemein motivieren und wenn Du kleine sichtbare Schritte machst, wird es noch besser. Denk an das zurück, was Du schon alles geschafft hast.


Negative Glaubenssätze können das Leben sehr beeinflussen, auch ich kenne das sehr gut. Da ich dieses Thema ziemlich spannend finde, werde ich darauf nochmal näher eingehen.

🌿"Das könnte ich alles IRGENDWANN nochmal gebrauchen!"

Wie heißt es so schön: Wenn nicht jetzt, wann dann? Also los, dann SOFORT.

Besonders die Dinge, für die man aktuell keine Verwendung hat und im Grunde gar nicht weiß, WANN man sie gebrauchen könnte, entziehen Lebensenergie. Sie setzen Dich unter Druck - wie die zu eng sitzende Lieblingsjeans, die vor 10 Jahren mal so wunderbar gepasst hat - und erzeugen dadurch eine negatives Gefühl.


Lass das schlechte Gewissen und die Verantwortung dafür los, in dem Du die Dinge wertschätzend behandelst und sie an Menschen weitergibst, die sich darüber freuen.


Ich selber habe schon so einige Dinge gehen lassen, und das mit einem guten Gefühl. Und ich habe es nie bereut. Sollte ich irgendwas davon wieder benötigen, kann ich es mir heutzutage ziemlich schnell wieder besorgen. Das bedeutet, das Risiko ist ziemlich gering. Frage Dich daher: "Was ist das Schlimmste, was passieren kann, wenn ich diese eine Sache weggebe?"


Daher finde ich es so bereichernd, der Idee von Marie Kondo zu folgen, nur jene Dinge zu besitzen, die einem gegenwärtig Freude bereiten.

🌿"Meine Familie macht da nicht mit!"

Das ist tatsächlich eine große Herausforderung, aber trotzdem optimierbar :-)

Wenn man mit seiner Familie harmonisch und ordentlich zusammen leben möchte, spielt die Kommunikation eine sehr wichtige Rolle. Und zwar in der Form, dass JEDER seine Gefühle und Wahrnehmung offen äußern darf.

In einer Familie mit unterschiedlichen Persönlichkeiten, Wünschen & Ansichten läuft es meistens auf eines hinaus: KOMPROMISSE vereinbaren. Es bringt nichts, jemandem eine Regel aufzudrücken, wenn er keinen Sinn dahinter sieht. Zu Beginn würde ich es für sinnvoll erachten, mit einem guten Beispiel voranzugehen und nur bei den eigenen Dingen zu beginnen. In gemeinschaftlich genutzten Räume können einzelne getrennte Bereiche für die Familienmitglieder geschaffen werden, sofern der praktische Nutzen der Aufbewahrung nicht darunter leidet. Und jeder ist dann für seinen eigenen Bereich verantwortlich. Wenn es um den Haushalt geht, kann in einem offenen Gespräch geklärt werden, welche Aufgaben wer lieber mag und übernehmen möchte. Auch Kinder sind recht aufgeschlossen, wenn sie mit einbezogen werden und helfen dürfen a la "Das will ich selber machen!"

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